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Die Geschichte Heidelbergs

Die ersten Bewohner des Heidelberger Raums waren Vorfahren der Neandertaler. Dies wure durch den Fund eines Unterkiefers der Gattung "Homo" 1907 bewiesen. Um etwa 500 v.Chr. ließen sich dann die Kelten dort nieder. Doch schon 300 Jahre später verließen sie die Stadt wieder. Bis heute ist den Historikern nicht klar, aus welchen Gründen dies geschah. Erst weitere 200 Jahre später entstand das römische Heidelberg. Im Mittelalter florierte die Stadt dann. In dieser Zeit wurden einige Klöster, der Vorgängerbau des Heidelberger Schlosses und die heute älteste Universität Deutschlands gebaut und gegründet. Im 16. Jahrhundert verbreiteten sich die Ideen Martin Luthers in Süddeutschland worauf die gesamte Gegend sich der Reformation unterzog. 1622 wurde Heidelberg von der katholischen Liga erobert. Ende des 17. Jahrhunderts wurde die Stadt widerrum zweimal von Franzosen eingenommen und inklusive Schloss zerstört. Nachdem der damalige Kurfürst seine Residenz schließlich nach Mannheim verlegte, verlor Heidelberg jegliche Machtstellung. Als die Kurpfalz 1803 aufgelöst wurde, fiel das rechtsrheinische Gebiet an Baden. Der badische Großherzog kümmerte sich um die stark angeschlagene Stadt und machte die Universität zu einer staatlich finanzierten Lehranstalt. Das Ansehen Heidelbergs besserte sich weiter und wurde schließlich Hochburg der Romantik.
Zum zweiten Weltkrieg etablierte sich dann die NSDAP als einflussreichste Partei der Stadt. Juden und nichtarische Bürger wurden zuerst vom öffentlichen Leben ausgeschlossen, später dann in Konzentrationslager verschleppt. Der Krieg selbst hinterließ in der Stadt kaum Schäden, sodass der Wiederaufbau nicht lange dauerte. Seither ist die Stadt voller bewundernswerter Sehenswürdigkeiten, beliebt durch ihre Altstadt und die Universität. Der Besuch in einem Hotel in Heidelberg würde sich sehr lohnen.