Bessere Leistung durch gesünderes Arbeiten
Gesündere Menschen bringen bessere Leistungen. Das gilt auch für Bürotätigkeiten. Auf diese Weise lässt sich laut einer Langzeitstudie des Fraunhofer Instituts für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO) Leistungssteigerungen von bis zu 36 % erzielen. Grundlage dafür ist allerdings eine ergonomische Gestaltung der Büroeinrichtung, wie z.B. der Einsatz von swoppert.
Einer Studie des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) zufolge entsteht in der Volkswirtschaft ein Verlust durch Erkrankungen in Zusammenhang mit der Arbeit in Höhe von 43,9 Milliarden Euro pro Jahr. Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems verursachen jährliche Kosten in Höhe von 9,2 Milliarden Euro. Dazu zählen Bürokrankheiten der Wirbelsäule. Ständiges Sitzen entspricht nicht dem biologischen Verhaltensmuster des Menschen. Der Mensch muss sich regelmäßig bewegen, sonst entstehen Krankheiten.
Weil mehr als 50 % aller Deutschen an Rückenschmerzen leiden, sind ergonomisch optimal gestaltete Büroeinrichtungen, wie z.B. der Stehsitz muvman von aeris-Impulsmöbel GmbH & Co. KG, unumgänglich, meint das Zentrum für Gesundheit an der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen dabei nicht nur Bürositzmöbel und Computermonitore.
Es geht um den Komplex des Arbeitsumfelds, denn bei Krankheiten spielen meist nicht nur ein Faktor, sondern mehrere eine entscheidende Rolle. Arbeitsmediziner stimmen überein: Sonnige, helle Räume, Zonen in unterschiedlichem Design sowie formschöne Büroeinrichtungen fördern das Wohlbefinden der Mitarbeiter und tragen zur Leistungssteigerung bei.
Der wichtigste Faktor ist Licht. Bestmögliche Ausleuchtung steigert die Konzentration, mildert Tiefpunkte in der Leistung und senkt die Fehlerquote. Ältere Mitarbeiter brauchen doppelt so viel Licht. Wenn es zu dunkel ist, verursacht das allmähliche Ermüdung. Das Minimum sind 500 Lux.
Zu einem guten Arbeitsplatz gehört auch Ruhe, denn Lärm schwächt die Konzentrationsfähigkeit, hemmt Lesefähigkeit und Fantasie. Zum Glück arbeiten in modernen Büros nicht mehr unzählige ratternde Schreibmaschinen wie früher, trotzdem besteht nach wie vor die Notwendigkeit, den Geräuschpegel einzudämmen. Das geschieht beispielsweise durch schallschluckende Decken, Teppiche und Raumtextilien sowie spezielle Beschichtungen auf Büromöbeln. Ein weiterer Beitrag wird durch Raumteiler, Stellwände und Aufsätze an Schreibtischen geleistet. Dabei sollte beachtet werden, dass es nicht zu ruhig sein darf. Zur Wahrung der Diskretion muss ein Hintergrundgeräuschpegel vorhanden sein. Bestimmte Systeme erzeugen einen regelbaren Geräuschpegel. Diese Methode wird aber nicht von allen bevorzugt. Michael Kaiser, der Vertriebschef der deutschen Tochter des US-Büromöbelproduzenten Haworth ist der Meinung, dass es auch mit einem Gesamtkonzept funktioniert. Dazu gehören Dämmstoffe, Stellwände und schallabsorbierende Elemente. Der Konkurrent KinnapsSarmas nennt das raumakustisches Customizing.
