Fieber bei Babys und Kindern richtig behandeln.
Eine erhöhte Temperatur bei Baby und Kind weist nicht immer darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist. Kinder beginnen schon zu „Glühen“, wenn sie zu viel herumgetobt, zu wenig Flüssig-keit zu sich oder auch einfach nur Stress haben.
Die hierbei auftretende Temperatur ist nicht besorgniserregend, da sie meist recht schnell wieder abfällt. Von einem richtigen Fieber kann man hier also nicht sprechen.
Anders sieht es aus, wenn die Kleinen noch Erkältungserscheinungen an den Tag legen. Dazu gehö-ren unter anderem Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Abgeschlagenheit, Schläfrigkeit oder auch eine belegte Zunge. Hier ist es wichtig mit der Beobachtung der Temperatur zu beginnen.
Fieber hat die Funktion, die körpereigene Abwehr zu unterstützen indem es durch die hohe Tempe-ratur die Bakterien abtötet. Es ist somit ratsam, nicht sofort zu fiebersenkenden Maßnahmen zu Greifen. Der Körper führt diese Reaktion schließlich nicht umsonst aus.
Natürlich gibt es immer Ausnahmen, bei denen kein Warten zulässig ist, z. B. gilt, dass Temperaturen beim Baby von mehr als 38°C sofort einen Arztbesuch verlangen. Wenn die Kinder schon älter sind, ist diese Temperatur noch nicht bedenklich. Hier liegt die Grenze für den Arztbesuch bei 39°C.
Es ist zudem darauf zu achten, nicht ständig die Kinderkleidung zu wechseln, da dies nur Stress verursacht, welchen das Kind während dieser Phase nicht gebrauchen kann.
Auch wenn das Fieber über 3 Tage andauern sollte und nicht sinkt, muss ein Arzt konsultiert werden.
Er wird die richtigen Maßnahmen einleiten. Sollte das Kind bereits recht zügig eine Temperatur von 39°C aufzeigen, dann können Wadenwickel erste Abhilfe schaffen, aber nur an den Stellen, die auch wirklich warm sind. Oder auch fiebersenkende Mittel in der entsprechenden
