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Nationalparks in Jamaika

Vor der Besiedlung durch die Spanier war der größte Teil Jamaikas von einem dichten Dschungel bedeckt, heute werden viele dieser Flächen für landwirtschaftlichen Zwecken genutzt. Nur die Landstriche an der Nordküste, das Cockpit County und die Pedro Bank sowie die höchsten Regionen der Blue Mountains sind weitestgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten.

1990 wurde der 79 Hektar große Crow Mountains National Park in den Blue Mountains eingerichtet. Neben Mahagonigewächse wie der Swietenia wachsen vor allem Zedern und Mahoe hier. Der Regenwald beherbergt mehr als 25 Vogelarten, die ausschließlich hier vorkommen. Der giant swallowtail butterfly, der durch Jamaiks Regenwälder fliegt gilt als einer der größten Schmetterlinge der ganzen Welt.

Durch den wachsenden Einfluß des Tourismus hat sich auf Jamaika ein verstärktes Umweltbewusstsein entwickelt. Seit 2000 gibt es ein eigenständiges Umweltministerium. Ungefähr 9 % der Landfläche Jamaikas stehen unter Naturschutz, dazu kommen mehrere Seeschutzgebiete um die Pedro Cays. Jamaika hat das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen und das Kyoto-Protokoll ratifiziert. Es unterstützt das Übereinkommen der Vereinten Nationen zur Bekämpfung der Wüstenbildung und ist bemüht die Übereinkunft zum Schutz der Meere vor Verschmutzung durch Schiffe einzuhalten.

Wer mehr über Jamaika erfahren möchte, kann ja mal einen Blick in das Jamaika-Forum von Ronny Biggs werfen.