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Uhrenbeweger

Uhrenbeweger gehören zu den nützlichen und praktischen Utensilien, über deren Anschaffung prinzipiell jeder Besitzer einer Automatikuhr nachdenken sollte. Mit solch eine Gerät können die Bewegungen ausgeführt werden, die jede Automatikuhr braucht, um in Gang zu bleiben.

Die Idee, einen Uhrenbeweger zu konzipieren, hatte dabei vor mehr als 40 Jahren eine deutsche Firma namens Elma, die auch heute noch zu den namenhaften Herstellern zählt, die Uhrenbeweger herstellen und vertreiben.

Inzwischen haben sich daneben eine ganze Reihe von anderen Herstellern etabliert, die aus aller Herren Ländern kommen. Federführend sind dabei immer noch deutsche und Schweizer Hersteller, aber auch aus China kommen viele Uhrenbeweger, die sich teilweise in Qualität und Standard schon mit den europäischen Produkten messen können.

Das Grundprinzip eines Uhrenbewegers ist dabei einfach erklärt: Die Uhr wird in eine oder auf eine Halterung gegeben, die sich mit Hilfe eines Elektromotors drehen kann und somit die für das Aufziehen notwendige Bewegung erzielt.

Ab hier, und natürlich auch in einigen anderen Punkten, unterscheiden sich die Modelle der unterschiedlichen Hersteller allerdings stark voneinander. Sehr günstige Geräte bieten an sich kaum bzw. gar keine Einstellmöglichkeiten, während bessere Geräte mit einem höheren Standard diese Option bieten. Wichtig ist zum Beispiel, die Drehrichtung einstellen zu können. Das trifft vor allem dann zu, wenn man ältere Automatikuhrenmodelle besitzt, die nur in einer bestimmten Drehrichtung aufgezogen werden können.

Ebenfalls wichtig und relevant ist die Möglichkeit der Einstellung der Umdrehungen am Tag. Bei den einzelnen Automatikuhren variieren die Angaben der Hersteller teilweise sehr stark, wie hoch die Anzahl der Umdrehungen sein soll. Sie liegt meist aber in einem Rahmen zwischen 450 und 900 Umdrehung am Tag (UPT oder TPD). Manche Geräte bieten auch die Möglichkeit, voreingestellte Programme zu nutzen.