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Wie funktionieren Grafikkarten?

Grafikkarten sind wichtige Bestandteile von Computern. Denn ohne diese wäre eine Darstellung von Daten auf dem Bildschirm nicht möglich. Die Grafikkarte fungiert als Schnittstelle zur Ausgabe von visuellen Daten. Damit nimmt sie entscheidenden Einfluss auf die Systemleistung und die Eigenschaften eines Computers.

Grafikkarten kommen als Onboard-Karten oder als Erweiterungskarten vor und sind entweder als Chip auf dem Motherboard oder direkt in den Chipsatz eingebaut. Welche Integration sich besser eignet, hängt davon ab, wofür der Computer genutzt wird: Für einfache Anwendungen wie Textverarbeitung oder das Surfen im Internet genügt eine Onbard-Lösung. Für Bild- und Videobearbeitung sowie Computerspiele bieten sich Grafikkarten für einen Computer-Steckplatz an.

Moderne Grafikkarten sind anders als die ersten Prototypen aus den 80er-Jahren nicht mehr an eine bestimmte Auflösung gebunden. Die Auflösung sowie die Farbenanzahl und die 3D-Leistung werden lediglich durch die Größe des Bildspeichers der Grafikkarte begrenzt. Das heißt im Klartext: Großer Bildspeicher entspricht großer Leistung!

Da bei anspruchsvollen Anwendungen viele Daten verarbeitet werden müssen, sind die Grafikkarten zudem mit eigenen Mini-Prozessoren ausgestattet. Diese nehmen quasi dem Prozessor des Rechners Arbeit ab und entlasten somit das ganze System. Man spricht auch von so genannten 3D-Grafikkarten. Diese machen eine räumliche Darstellung von Objekten auf dem Computerbildschirm möglich - sowohl als statisches als auch als bewegtes Bild.