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Textildruck mit Siebdruck

Unter textiler Bedruckung versteht man die dauerhafte Anbringung von Motiven auf textilen Untergründen. Die Reichweite des Textildrucks reicht vom populärem Shirtdruck über Stofftaschen, Sportjacken, Mützen bis hin zu Large-Format-Drücken, die Ausmaße von über 10 Metern erreichen können.
Im Textiliendruck und im speziellen im Kleidungsdruck hat man eine variantenreiche Auslese an matchenden Printverfahren. Der Oldie und an Effektivität kaum zu überbietendes Veredelungsverfahren im Stoffdruckverfahren ist wohl ohne Zweifel der Siebdruck, bei dem hohen Stückzahlen preisgünstig maschinell oder im Handbetrieb hergestellt werden können. Zu dieser Gelegenheit wird ein synthetisches Netz so konfiguriert, dass es nur an den Positionen flüssigkeitsdurchlässig ist, wo später die Nuance im Designkonzept zu sehen sein soll. Der Komplex ist im Prinzip sehr einfach und lange evolutioniert. Der größteil aller Druckprozesse im Druck auf Textil wird höchstwahrscheinlich im Siebdruckverfahren ausgeführt.
Neben dem Siebdruck gibt es noch eine ganze Folge anderer Prozeduren für den Textil-Druck. Die meisten haben sich ihre Niesche in der wirtschaftlichen Fabrikation von Microaufträgen für z.B. Junggesellenabschiede gesucht und gefunden. Der Digital oder Sublimationsdruck ermöglicht damit die kosteneffektive Produktion von Einzelstücken. Diese beiden Verfahren ermöglichen die Produktion von Single Productions in der Preisklasse unter 20 Euro, während hier beim Siebdruck kosten von über 50 Euro für Einzelaufträge entstehen würden.
Folglich ist beim Druck auf Textil vor allem die Auflage entscheidendes Argument für die Wahl des richtigen Druckverfahrens. Aber auch die Designausführung ist vorgebendes KO-Kriterium für den passenden Prozess. Detailreiche Designs mit dünnen Einzelheiten können fast nur im Siebdruck geschaffen werden, während einfach ausgeführte Designs mit klar umrissenen Linien und wenigen Einzelheiten auch im Flockdruck manufaktiert werden können. Simpel formuliert kann man sagen, je einfacher die Motivvorgabe und je geringer die Farben, desto geringer ist die Mindestauflage für eine sinnvolle Produktionsmenge an Textilien.