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Mit Einfühlungsvermögen die Teamfähigkeit steigern

Es gib Menschen, die arbeiten am liebsten alleine im stillen Kämmerchen. Die besten Ergebnisse erzielen sie, wenn sie Ruhe haben und sich ohne jegliche Störung auf ihr Projekt konzentrieren. Eine solche Arbeitsweise mag in gewissen Berufen zum Erfolg führen, ist im Allgemeinen jedoch nicht gefragt. Teamwork ist das Zauberwort in den allermeisten Unternehmen. Und wer Karriere machen möchte, der muss sich tagtäglich mit Kollegen auseinandersetzen. Nach dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ oder „Alle ziehen an einem Strang“ kommen unter dem Strich nämlich nicht nur vielseitigere, sondern oft auch kreativere Arbeitsergebnisse heraus. Eigentlich klar, denn nur ein Team ist in der Lage, selbst in kurzer Zeit viele Ideen oder Ansätze zu entwickeln.

Aber nicht jeder Mensch ist bedingt durch seinen Charakter, seine Herkunft oder seine Erziehung in der Lage gleich gut zu agieren, wenn Empathie gefragt ist. Wer also Probleme damit hat, sich selbst im Team darzustellen oder auf Redebeiträge seiner Kollegen angemessen zu reagieren, sollte sich schleunigst darum kümmern, seine Teamfähigkeit zu verbessern. Denn, wer sich nicht traut, wird meistens untergebuttert. Wie in vielen anderen beruflichen Situationen gibt es auch beim Teamwork einige Verhaltensweisen und Regeln, die man beachten sollte, wenn man nicht anecken möchte. Eine ganz wichtige Fähigkeit ist das Einfühlungsvermögen. Ohne dies fällt es schwer, sich auf die Meinungen der Gesprächspartner einzulassen. Einfühlungsvermögen bedingt einerseits, dass man seine eigenen Argumente für einen gewissen Zeitraum hinten anstellt, um offen für die Strategie des anderen zu sein. Man muss erkennen, wie wertvoll die Beiträge der anderen sind und diese offen kommentieren. Wer Teamfähigkeit besitzt weiß hierbei, den richtigen Ton zu treffen. Denn nicht jeder Kollege kann gleich gut mit Kritik umgehen. Also gehört es zum Einfühlungsvermögen, abzuschätzen, wie viel Arbeit und Überzeugung hinter einer vorgetragenen Idee steckt, um mit einer möglichen negativen Kritik niemanden zu verletzen oder gar zu verärgern. Denn das für letzten Endes meistens zu gar keinem Ergebnis.