Werbung

Bauchtanz – Das Erlebnis im Ägypten Urlaub

Der Raum ist von weichem Lampenlicht erhellt. Die Gäste sitzen wartend auf den weichen Sitzkissen. Süßlich liegt der Geruch des Wasserpfeifentabaks in der Luft. Es liegt etwas in der Luft, eine gewisse Spannung, frohe Erwartung.
Dann ist es endlich so weit. Das Klingen zarter Glöckchen kündigt sie an. Als sie den Raum betritt, richten sich alle Augen auf die verschleierte Tänzerin. Eine Flöte beginnt zu spielen – und der Bauchtanz beginnt.

Manch einer hatte vielleicht das Glück, eine derartige Darbietung während seines Ägypten Urlaubs erleben zu dürfen. Denn der Bauchtanz hat seinen Ursprung in Ägypten. Es ist dort tief verankerte Tradition, zu besonderen Festlichkeiten eine Tänzerin auftreten zu lassen.
Der Begriff „Bauchtanz“ ist eine weniger eine Übersetzung des ursprünglichen Begriffes „Raqs Sharqi“ (der im Übrigen schlicht „Tanz des Osten“ bedeutet), sondern vielmehr auf die Berichte französischer Ägyptenreisender zurückzuführen. Dabei ist es falsch, den typischen Bauchtanz allein auf Bewegungen des Bauches und der Hüfte zurückzuführen, denn gerade Arme, Schultern, Kopf etc. spielen eine wichtige Rolle.
Eine charakteristische Technik des Bauchtanz ist der so genannte „Shimmy“. Hierbei lässt die Tänzerin beispielsweise die Hüften vibrieren, während der restliche Körper von der Bewegung ausgenommen bleibt. Viel Traning und ein gutes Körpergefühl sind die Voraussetzungen.
Das Kostüm der Tanzenden ist zumeist mit Pailetten und Metallplättchen verziert, die sowohl für visuelle als auch akustische Effekte sorgen.
Der aus Filmen und Büchern bekannte Schleier wird jedoch im Tanz selbst kaum verwendet und schon zu Beginn abgelegt.

Wer sich selbst im orientalischen Tanz üben will, kann entweder spontan nach Ägypten fliegen, um sich dort von den Vorbildern inspirieren zu lassen oder er kann einen der zahlreichen Kurse besuchen, die mittlerweile auch in Deutschland angeboten werden.