Der Kiwi lässt grüßen: Urlaub in Neuseeland
Er ist weltberühmt. Ein Symbol. Ein Maskottchen.
Dabei kann er nicht einmal das, was tausende Andere seiner Art spielend schaffen.
Die Rede ist vom Kiwi, dem Wappentier Neuseelands. Wer in den Urlaub nach Neuseeland fliegt, wird feststellen, dass der braungefiederte Vogel dort so beliebt ist, dass sich selbst die menschlichen Einwohner nach ihm benennen!
Und doch, es stimmt: Der Kiwi kann nicht fliegen. Stattdessen gehört er zur Gattung der Laufvögel und stellt dort das kleinste Mitglied dar.
Weitere Kuriositäten, den Kiwi betreffend, sind sein nicht vorhandener Schwanz, die Tatsache, dass sich der Vogel des Öfteren auf seinen langen Schnabel stützen muss, um überhaupt das Gleichgewicht halten zu können und der Umstand, dass man in während eines Neuseeland Urlaubs niemals tagsüber, sondern ausschließlich nachts antreffen wird. Hören kann man Kiwi gut, denn das schrille Rufen, das im Übrigen der Partnersuche und Revierabgrenzung dient, erklingt die ganze Nacht durch die Wälder.
Der Vogel ist sehr gut an seine nächtliche Lebensweise angepasst, denn er ist den Übrigen seiner Art sowohl hinsichtlich des Geruchssinns als auch des Gehörs überlegen.
Geht es ums Essen, ist der Kiwi nicht wählerisch. Regenwürmer sind stets ein Leckerbissen, wenn man sie mit dem langen, spitzen Schnabel aus der Erde gezogen hat, aber auch Früchte und Insekten kommen auf den Speiseplan.
Doch auf dem Boden lauern zahlreiche Gefahren, zum Beispiel Katzen, Hunde und Wiesel. Der Kiwi steht aus gutem Grund unter Naturschutz, den manche Unterarten sind sogar vom Aussterben bedroht. Doch die Neuseeländer haben bereits Gegenmaßnahmen ergriffen: Kiwis werden gezielt auf Inseln angesiedelt, auf denen sie vor ihren Fressfeinden sicher sind.

