Rendite bei vermieteten Immobilien
Immobilien werden nicht nur zur eigenen Nutzung erworben, sondern auch als Renditeobjekte. Dies kann auch für nicht gewerbliche Vermieter interessant sein, die nur eine einzelne Eigentumswohnung erwerben. Da stellt sich die Frage, welche Rendite eigentlich zu erwarten ist. Das hängt von mehreren Faktoren ab. Am Anfang steht natürlich der Kaufpreis. Dann ist zu fragen, wie alt das Gebäude ist, und in welchem Zustand es sich befindet, ob also in absehbarer Zeit mit Reparaturen oder Sanierungsmaßnahmen zu rechnen ist. Der Zustand bestimmt auch, welcher Mietzins zu erzielen ist. Eine Wohnung, in der schon seit längerer Zeit ein solventer und zuverlässiger Mieter wohnt, dessen Mietvertrag mit übernommen wird, ist natürlich lukrativer, als eine leere Wohnung, von der unklar ist, wie man sie vermieten kann. Schließlich wird bei Immobilien gern auch mit einer Wertsteigerung kalkuliert. Dies ist aber ein besonders unsicherer Faktor. Denn in Zeiten vieler Angebote auf dem Wohnungsmarkt, können die Preise auch fallen, das Objekt verliert also wieder an Wert. Wenn man dann in einer solchen Phase die Wohnung wieder verkaufen will oder gar muss, hat man mit einem empfindlichen Verlust zu rechnen. Dann bleibt im Einzelfall zu prüfen, ob die vorherigen Gewinne aus den Mieteinnahmen dies wieder ausgeglichen haben und sich die Investitionen also überhaupt gelohnt hat.
nicola lavacca
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