Wissenswertes zu Kreiselpumpe und Dosierpumpe
Pumpen sind Allzweck-Werkzeuge, die in vielen unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Während die Fahrradpumpe allseits bekannt ist, gibt es aus der Familie der Pumpen, vor allem unter den mechanischen Modellen, einige Exoten. Zum Beispiel die Kreiselpumpe. Auf direktem Weg haben sicherlich nur äußerst wenige Menschen mit einer Kreiselpumpe zu tun. Indirekt sind jedoch die allermeisten in irgendeiner Form von einer funktionierenden Kreiselpumpe abhängig, denn vielerorts werden die robusten und leistungsfähigen Vorrichtungen zur Wasserversorgung und Wasseraufbereitung verwendet – unter anderem auch für Trinkwasser. Wie der Name schon vermuten lässt handelt es sich, zumindest beim Kernstück einer solchen Pumpe, um ein rundes Element, in dem sich ein rotierendes Laufrad befindet. Dieses befördert Flüssigkeiten durch Rotation. Dabei gilt: Je schneller sich das Rad dreht, desto mehr Tempo kann die Flüssigkeit aufnehmen. Und desto mehr Druck entsteht mit dem flüssige Medien schnell und sauber von A nach B gelangen. Neben der Wasserförderung findet man Kreiselpumpen auch im Maschinen- und Anlagenbau, in Berg- oder Heizwerken sowie in Kühlsystemen. Auch die Feuerwehr benötigt hin und wieder Kreiselpumpen, beispielsweise nach einem Hochwasser, wenn es darum geht überflutete Keller möglichst schnell und gründlich von eingelaufenem Wasser zu befreien.
Eine andere Pumpe, die fast ausschließlich in Industrie und Handwerk eingesetzt wird ist die Dosierpumpe. Ihre Stärke liegt in der Genauigkeit beim Dosieren von kleinen, mittleren oder auch größeren Fördermengen, auf die es beim Anmischen, weiterverarbeiten und Verpacken ankommt. Typische Wirtschaftszweige, in denen bereits seit langem auf Dosierpumpen gebaut wird, sind die Pharma-, Chemie- und Lebensmittelindustrie. Man spricht in diesen Bereichen oftmals von Dispensern, wenn Dosierpumpen gemeint sind.
