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Fixieren des Teppichbodens mit Folien und Gittermatten

Nicht immer können stark beanspruchte Teppichböden vollflächig verklebt werden, beispielsweise wenn in einer Mietwohnung alter Parkett oder Laminat Boden überdeckt werden soll. Kleber oder Fixierung würden hier den Unterboden schädigen. In diesem Fall wählt man spezielle Folien oder Gittermatten. Dabei handelt es sich um doppelseitig kle­bendes Material, das ganzflächig aufge­bracht wird und den Teppich fixiert. Später lässt es sich rückstandsfrei wieder vom Unterboden lösen.
Besonders elegant wirkt eine speziell für Teppichböden angebotene Fußleiste, bei der ein Teppichstreifen eingeklebt wird. Das System besteht aus einer Kunststoffschiene mit einem festen oberen Rand. Das Kunststoffprofil wird mit der Feinsäge und einer Gehrungslade abge­längt und an die Wand gedübelt.
Ansonsten sind auch alle üblichen Fußleistensysteme möglich. Je unregelmäßi­ger der Wandverlauf ist, desto breiter sollte man die Fußleiste wählen, damit sie Abstän­de des Belags zur Wand überdeckt. Sollen bei Modernisierungsarbeiten zusätzliche Elektroleitungen verlegt werden, können diese in speziell für diesen Zweck mit ent­sprechenden Hohlräumen versehenen Leis­ten untergebracht werden.
So mancher Teppichboden wurde schon wegen eines hartnäckigen Flecks oder eines Brandlochs ganz herausgerissen. Dabei ist eine Kompletterneuerung in vielen Fällen gar nicht nötig. Gut ist der­jenige bera­ten, der schon bei der Verlegung eines Tep­pichbodens an mögliche Scha­densfälle denkt und für eine dann notwen­dige Reparatur geeignete Reststücke aufbe­wahrt. Denn diese brauchen Sie, wenn Sie Schadstellen aus dem verlegten Boden ent­fernen und durch neue Stücke ersetzen wol­len. Für den Fall, dass Sie nach Jahren keine passenden Teppichreste mehr besitzen, können Sie auch an einer unauffälligen Stel­le aus dem verlegten Teppich ein Repara­turstück heraustrennen (zum Beispiel unter einem Schrank oder Sofa).