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Montenegro

Die Geschichte Montenegros reicht weit bis ins Mittelalter zurück. Im Gegensatz zu seinem Nachbarland Kroatien war es kein Teil von Österreich Ungarn, sondern ein selbständiges Königreich. In den Folgen der Veränderungen innerhalb Europas mit dem Ende des ersten Weltkrieges schloss sich Montenegro Serbien an mit dem es während des Krieges verbündet war. Und war daraufhin Teil des späteren neugeschaffen Königreich Jugoslawien. Dieser Zusammenschluss mit Serbien überdauert auch die erste Zeit des Zerfalls von Jugoslawien. Auch wenn die Union nach 1999 schon die ersten offenen Zeichen des Auseinanderbrechens zeigte, wie etwa die Einführung der Deutschen Mark und ab 2002 der Euro als offizielle Währung. Im Jahre 2006 endete der Staatenverbund mit Serbien endgültig und Montenegro erlangte seine Unabhängigkeit.

Mit einer Fläche von etwas mehr als 14.000 Quadratkilometer ist das Staatsgebiet von Montenegro etwas kleiner als die Fläche von Schleswig Holstein. Mit seinen knapp 700.000 Einwohnern ist Montenegro aber westlich dünner besiedelt als Schleswig Holstein. Auch ist es im Vergleich zu den anderen sechs Nachfolgestaaten von Jugoslawien relativ klein und dünn besiedelt. In der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica lebt fast jeder vierte Einwohner Montenegros.

Der Name Montenegro, der wörtlich übersetzt schwarzer Berg bedeutet spielt auf die geographische Lage des Landes im Dinarischen Gebirge an. Und auch wenn ein Großteil des Landes aus Gebirgen besteht, bietet die Adriaküste wie im Nachbarland Kroatien mit der Region Istrien auch Montenegro die Möglichkeit Tourismus als Wirtschaftssektor zu etablieren.