Architektur in Istanbul
In Istanbul – der heimlichen Hauptstadt der Türkei – herrscht nicht nur die Osmanische Architektur vor. Es gibt durchaus in Istanbul auch Neubauten aus der Zeit nach 1923, dem Jahr, in dem offiziell die osmanische Herrschaft in der Türkei endete. Die Altstadt von Istanbul ist natürlich geprägt von antiken Bauten, wobei einige Plätze und Bauwerke nur noch als Ruinen erhalten geblieben sind. Aber auch bevor die Osmanen kamen, herrschte in link url=http://www.Istanbul-turkey.co.uk>Istanbul turkeyschon rege Bautätigkeit. Während die Haiga Sophia, die „Kirche der Heiligen Weisheit“ im Jahr 537 n. Chr. vollendet und geweiht wurde, stammt die Pammakaristós-Kirche aus einer ganz anderen Epoche – nämlich dem 11. oder 12. Jahrhundert n. Chr. Die Chora-Kirche stammt letztlich aus der spätbyzantinischen Zeit – dem 14. Jahrhundert. Alle diese ehemals christlichen Gotteshäuser entgingen im Übrigen nach der Inbesitznahme Istanbuls nicht der Umwandlung in eine Moschee, einzig die Hagia Eirene, die heute ein Museum ist.
Typisch für das was es an Architektur in Istanbulan Architektur gibt, ist zum einen der Topkapı Sarayı (Topkapi-Palast). Dieser war bis 1856 Residenz und Wohnung der Sultansfamilie, und damit Zentrum der Macht im Osmanischen Reich. Wie sehr sich aber die Architektur im Osmanischen Reich ab 1856 wandelte, zeigt der Dolmabahçe Sarayı (Dolmabahçe-Palast), der auf der europäischen Seite des Bosporus errichtet wurde. – Denn auch die osmanischen Sultane strebten im 19. Jahrhundert danach ihr Zentrum der Macht zumindest äußerlich dem der europäischen Herrscherhäuser anzugleichen. Auf Kuppeln und Rundbögen an den Fenstern wurde hier nämlich verzichtet.

